Analdrüsen

Kleine Wehwehchen, Medikamente, Therapien ...
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Ynys Daeargi
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Beitrag von Ynys Daeargi » 06.04.2006, 07:00

:schlaumeier: ich bin nie grundlos albern! :schlaumeier:

Nur albern.


:rofl: :rofl: :rofl:
Carsta

Ele
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Beitrag von Ele » 06.04.2006, 14:06

Hallo,

ich muß doch jetzt doch nochmal meinen Senf in punkto Durchfall und Analdrüsenproblemen zugeben. :schlaumeier:

Mittlerweile gibt es umfangreiche homöopathische Komplexmittel (das sind Präparate mit verschiedenen Einzelmittel, um eine breitere Wirksamkeit zu erzielen), die auch der Laie ohne große Kenntnisse in diesem Bereich anwenden kann. In der Apotheke sind diese Präparate ohne Rezept zu bestellen, manche haben geläufige Mittel auch vorrätig. Was den Durchfall und Kotzerei angeht haben sich bei mir die Mittel der Fa. Biokanol aus der Reihe Dr. Assmann, WeraVet bewährt, die habe ich immer im Schrank. Sie sind günstig, lange haltbar und sehr wirkungsstark. :top:
Die Fa. bietet gegen fast jede Erkrankung Mittel an, ich kann sie nur empfehlen. Schaut mal nach unter www.dr-assmann.de, dort findet ihr alle nötigen Infos, auch ich helfe gerne bei Bedarf weiter. :schlaumeier:

Was die Analdrüsenentzündung angeht, folgendes
ist eine Entzündung vorhanden, ohne Eröffnung nach außen, dann nehme Hepar sulfuris similiaplex von der Fa. Pascoe, anfangs eine Tablette stündlich (zermahlen auf die Mundschleimhaut), später seltener, das öffnet die Entzündung und läßt von innen heilen. Bei bereits ergangener Öffnung Traumeel zwecks ausheilens ohne Infektion.
Es gibt von der Fa. Heel auch Hamamelissalbe zur äußeren Anwendung, falls der Hund zur Entzündung neigt. :top:

Bei Fragen gebe ich gerne Auskunft. :schlaumeier:

Diese Mittel sind von mir schon häufig erfolgreich angewendet worden, dennoch kann ich natürlich keine Gewährleistung übernehmen. Ich habe in den letzten Jahren nicht nur gezüchtet, sondern auch einige Tierschutzfälle aufgenommen und weiter vermittelt. Meine Tierarztbesuche waren trotz teilweise enormer Hundeanzahl selten. :top:

Ich freue mich, wenn ich weiterhelfen kann unsere Hunde ohne ständigen Einsatz von Antibiotika gesund durchs Jahr zu bringen.
:bana: :bana: :bana:

Grüße
vom Naturheilfan
Ele

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Beitrag von Berit » 06.04.2006, 14:18

Hallo Ele,

danke für den Tipp. Traumeel-Salbe verwenden wir auch bei offenen Wunden oder Entzündungen. Nachdem Taran eine Zeit lang ständig Probleme mit fistelnden Analdrüsen-Entzündungen gehabt hat, haben wir auch eine ca. 6-wöchige Kur mit homöopathischen Mitteln gemacht. Zusätzlich habe ich das Futter umgestellt, damit der Stuhl nicht mehr so dünn ist. Alles zusammen hat jedenfalls geholfen (klopfaufholz) und Taran hat seit über 2 Jahren Ruhe damit.
Liebe Grüße, Berit

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Beitrag von Ynys Daeargi » 06.04.2006, 14:42

@ Ele

Danke, werde bei Bedarf auf die Tips (vielleicht auch für andere Wehwehchen) zurückkommen. :)
Nur mein altes Problem mit der Homöopathie kannst Du wahrscheinlich auch nicht lösen: Wie soll ein arbeitender Mensch stündlich etwas verabreichen? :confused: Ich glaube kaum, daß die Justiz dafür Sonderurlaub gibt...
Carsta

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Beitrag von Berit » 06.04.2006, 15:04

Hallo Carsta,

für Dein spezielles Problem gibt es 3 Lösungen: :schlaumeier:

1. Du suchst Dir einen reichen Mann und wirst Hausfrau
oder
2. Du suchst Dir einen Job, den Du von zu Hause erledigen kannst
oder
3. Du überredest Deinen Chef dazu die Hunde mit ins Büro nehmen zu dürfen.

Eine vierte Möglichkeit wäre dann noch, dass Du so fleißig arbeitest, dass Du Dir einen "Babysitter" für Deine Hunde leisten kannst. Der kann dann die Medizin verabreichen.

Ist doch wirklich ganz einfach, oder?? :frech:
Liebe Grüße, Berit

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Beitrag von Ele » 06.04.2006, 15:06

Hallo,

oft reicht es, wenn man nach Feierabend anfängt und dann zumindest bis 22 oder 23 Uhr stündlich verabreicht. :schlaumeier:

Ich sehe doch an Deinen Einlogzeiten, das Du nicht mit den Hühnern schafen gehst :wink: :wink:, es muß ja auch nur am ersten Tag so häufig sein, um den Heilungsanstoss zu setzen. :schlaumeier: Gibt man es nicht so oft hilft es nicht so schnell, aber es hilft!

Eine andere Möglichkeit wäre, Deinen Hunden klar zu machen, das berufstätige Menschen für diese häufigen Gaben das Wochenende brauchen und mit der Erkrankung gefällgst warten, bis es paßt! :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Außerdem haben wir doch alle das gleiche Problem: WANN WERDEN UNSERE HUNDE KRANK? - AM WOCHENENDE! :roll:

Grüße
Ele

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Beitrag von Franziska » 07.04.2006, 00:08

Schdümmd, unsere TAs haben alle schon ihre P-Nummern rausgerückt :mrgreen:

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Beitrag von Sandra » 07.04.2006, 08:34

Schdümmd, unsere TAs haben alle schon ihre P-Nummern rausgerückt
.....müssen wenn sie weiterhin auch unsere lieben, verständnissvollen und hilfsbereiten TAs bleiben wollen :rofl:
„Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!“
Sokrates

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Beitrag von Ynys Daeargi » 09.04.2006, 19:56

@ Berit
Das mit dem reichen Mann ist eine gute Idee :top: , aber auf den vorhandenen hat bei ebay leider niemand geboten, so daß er noch da ist :mrgreen: . Den nehme ich jetzt meist als Babysitter. Ab und zu kann ich (einen) Hund mal mitnehmen und viele Akten bearbeite ich zuhause - nur so ganz exakt funktioniert das mit Zeitplänen nicht.

Aber wenn ich Dich richtig verstehe, Ele, dann genügt sowas für die Initialdosen und dann wird's großzügiger?
Dann geht's schon irgendwie.

Das mit dem Wochenende ist bekannt. :omann:
Sonntagsabends ist es in der Tierärztpraxis immer so kuschelig und gemütlich. :twisted:
Und der Doc ist noch nicht mal böse, wenn man ihn wieder mal vom Hochsitz geholt hat (er trifft manchmal sehr wenig, hihi)... :roll:
Carsta

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Beitrag von Franziska » 09.04.2006, 20:39

:rofl: :rofl:

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Beitrag von Ele » 10.04.2006, 14:05

Hallo,

ja, man muß nicht tagsüber exat stündlich geben. Auch seltenere Gaben führen, zwar langsamer, aber zum Ziel. Oder in den Abend legen, das geht dann schon.

Grüße
Ele

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Beitrag von Slimgirly » 02.03.2008, 08:31

Typisch zum WE bräuchte ich eigentlich meinen Tierarzt! :cry:

Bonny hatte gestern einen Abszess am Allerwertesten. Gestern ist er dann auch noch aufgeplatzt. Als erste Hilfe habe ich ihn erst mal ausgedrück und mit verdünnter Calendular Tinktur gespült. War das Einzige was ich so auf die Schnelle auftreiben konnte. :doof:

Gibt es noch irgendetwas was ich vorsorglich machen kann bis ich morgen zum Tierarzt gehe?
LG,
Kathrin

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Beitrag von Franziska » 02.03.2008, 09:30

Immer wieder desinfizieren!.
Wenn der Abszess offen ist, brauchst Du eigentlich nicht mehr zum Vet.
Das Herumpopeln an Abszessen lässt sie nur immer häufiger auftreten (meine Erfahrung).
Behandele noch ein bischen mit Hepar Sulfuris Semiliaplex nach (treibt den ganzen Rest heraus) und dann auf Traumeel umsteigen und bischen Echinacin Kindersaft.

Falls Du doch lieber zum Vet gehst - bis dahin immer schön desinfizieren.

LG
Franziska

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Beitrag von Slimgirly » 02.03.2008, 11:07

Danke!

Desinfizieren mache ich schon fleißig. Finde sieht eigentlich auch schon ganz gut aus.

Werde morgen früh gleich mal in die Apotheke gehen und Traumeel besorgen. Aber wozu der Echinacin Kindersaft? Könntest Du das noch mal erklären! :wink:
LG,
Kathrin

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Beitrag von Franziska » 02.03.2008, 22:04

Najah, wenn der Abszess erst bemerkt wird, wenn er aufplatzt, ist der Hund schon ein paar Tage mit einer saftigen Entzündung im Körper unterwegs. Deshalb kürze ich das immer mit Hepar etc ab, dann geht er innerhalb 24 Std. reif auf.
Nachdem dann alles raus ist (dauert auch ein paar Stunden bis zu 24), gib's Traumeel um die Entzündung abzubauen.
Aber Immunsystem hat natürlich ganz schön zu tun durch die längere Entzündung - dafür Echinacin zum Wiederaufbau :wink:

LG
Franziska