Arthrose

Kleine Wehwehchen, Medikamente, Therapien ...
Isabell
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Arthrose

Beitrag von Isabell » 16.03.2008, 16:27

Hey!
Ich hab da mal ne Frage...
Der Schäferhund meiner Großeltern wird im Mai 12 Jahre und leided laut Tierarzt an Arthrose bzw. Gelenkbeschwerden und hat meinen Großeltern "Phen-Pred" mitgegeben. Ich bin damit nich ganz so zufrieden, weil da ist irgendwelches chemisches Zeug drin...? :confused:

Naja, ich hab mich jetzt schon n bisschen im Internet informiert und bin auf Grünlippmuschelextrakt bzw. -pulver gestoßen, gefällt mir so ganz gut! :wink:
Habt ihr schon irgendwelche Erfahrungen mit Arthrose oder Grünlippmuschel?

Würde mich freuen! :mrgreen:
Liebe Grüße von Gino, Jason&Isa!
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Beitrag von Franziska » 16.03.2008, 17:11

Hallo Isa,

ich habe sehr gute Erfahrungen mit Traumeel und Zeel bei Arthrose und Arthritis gemacht. Von dem Grünlippmupfelzeug halte ich nur begrenzt etwas. Ich nehme ein Präparat aus USA, das zwar asig Geld kostet aberbesser zu wirken scheint. Muß den Namen mal nachschauen - trage ihn dann nach.

LG
Franziska

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Beitrag von Isabell » 16.03.2008, 18:51

Warum genau hälst du von Grünlippmuschel nur begrenzt etwas?

Aber danke schon mal!
Liebe Grüße von Gino, Jason&Isa!
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Beitrag von Aljiana » 16.03.2008, 19:13

Ja, ich wuerde mich auch fuer die Gruende und das Praeparat aus den USA interessieren.

Ist bei mir zwar derzeit nicht aktuell, aber man weiss ja nie, wann man es wieder brauchen kann.

Meinem Scottie, bei dem mit 11 Jahren Arthrose im Schultergelenk diagnostiziert worden ist hatte ich Canosan gegeben und das basiert ja auch auf Gruenlippmuschelextrakt. Ich war ganz zufrieden damit gewesen, kann aber von keinen Langzeiterfahrungen berichten, da mein Schatz nur 12 Jahre alt geworden ist.

Liebe Gruesse,

Lexa

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Beitrag von steffi » 16.03.2008, 19:26

Hey Isabell,warum soll der Hund nicht zunächst das Präparat des Tierarztes erhalten? Weil Chemie enthalten ist? Was genau spricht bei einem 12 Jahre alten Hund dagegen?
Steffi

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Beitrag von Isabell » 16.03.2008, 20:01

Naja, er hat es ja schon erhalten, aber wenn es anders geht, warum mit Chemie vollpumpen?
Liebe Grüße von Gino, Jason&Isa!
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Beitrag von Sandra » 16.03.2008, 20:05

Hallo Isabell!

Chemie hin, Chemie her.
Wie schwer ist er denn betroffen???


Phen-Pred (ist unter Anderem auch Cortisonhaltig, auf jeden Fall schmerzstillen und entzündungshemmend) und Metacam sind bei schwerer Arthrose so mit das einzige was wirklich noch anschlägt....manchmal noch nicht einmal das....

Ich würde es jedoch vorziehen das Medikamen am Abend zu verabreichen, damit der Hund schmerzfrei schlafen kann und sich tagsüber seine Kraft einteilen muß.
Denn was würde es ihm bringen, wenn er nach der Gabe des Präparates schmerzfrei ist, sich übernimmt und danach "gar nicht mehr kann" weil die Wirkung nach läßt...

Sicherlich gehen beide genannten Medikamente auf lange Zeit gesehen auch auf/über den Magen...aber bei einem alten Hund sollte man schon mal abwiegen....


Was man allerdings noch in Betracht ziehen könnte, wäre ein Goldimplantat.
In Berlin gibt es einen Tierarzt der das wirklich gut kann.
Bei Zanuk - J.B's. Dobermann - hatte es Wunder bewirkt.....

LG
Sandra
„Wer glaubt etwas zu sein, hat aufgehört etwas zu werden!“
Sokrates

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Beitrag von steffi » 16.03.2008, 21:14

@Sandra,Du bist ein Schatz,genau darauf wollte ich hinaus,wollte nur nicht mit der "Tür ins Haus fallen".

@Isabell,Arthrose im fortgeschrittenen Stadium ist wirklich sehr schmerzhaft und unsere Tiere sollen doch einen schönen Lebensabend haben,oder?

Steffi[/quote]

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Beitrag von Ynys Daeargi » 16.03.2008, 22:44

Isabell hat geschrieben:Naja, er hat es ja schon erhalten, aber wenn es anders geht, warum mit Chemie vollpumpen?
:roll: Abstrakt ist das m.E., sorry, Unsinn.
Es gilt IMMER, den Nutzen für den Hund gegen den möglichen Schaden abzuwägen. Das sind wir den Kerlchen einfach schuldig.
Früh anzufangen und einen Hund mit lebensverkürzenden Medikamenten zu stopfen, wäre für mich nur eine Option, wenn die Alternative Einschläfern hieße. :?
Aber beim alten Hund?
Es ist doch völlig wurscht, wenn mögliche Nebenwirkungen in 15 Jahren einen Nierenschaden hervorrufen: 26 wird der nicht...
:schlaumeier: Wichtig ist, daß er jetzt noch leben und gut und artgerecht leben kann!
Carsta

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Beitrag von Aljiana » 17.03.2008, 00:03

@Isabell: aus Deinem Post wird gar nicht deutlich, ob der Schäferhund richtig starke Schmerzen hat und zum Beispiel ständig schont/hinkt.
Wenn er zum Beispiel nur nach starker Beanspruchung hinkt, dann könnte man sich durchaus überlegen etwas weniger Chemie anzuwenden.
Sollte er aber bereits beim Aufstehen, normalem Gehen, Stellungswechsel beim Liegen etc. Probleme sprich Schmerzen haben, dann würde ich ihm geben, was ihm hilft.

Meinem Wallace musste ich nichts schmerzlinderndes geben, da er keine keine ständigen Schmerzen hatte und nur gehinkt hat, wenn er wieder einmal eine halbe Stunde einen Hasen verfolgt hat oder wir etwas zu lange spazieren waren. Und dann war es nach einer Viertelstunde auch schon wieder vorbei mit dem Hinken.

Liebe Grueße,

Lexa

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Beitrag von Isabell » 17.03.2008, 11:34

Also, erst mal danke @all!

Er hatte ein mal einen Anfall, bei dem er sich kaum noch bewegen konnte, davor hatte er nichts. Als dieser vorbei war und der Tierarzt ihm irgendwelche Spritzen gegeben hatte, hat es ein paar Tage gedauert und es war anscheinend gut, doch so zwei Wochen später war es ein Problem nachdem er aufgestanden ist.
Also, verschrieb der Tierarzt ihm natürlich ein Medikament mit dem es ihm besser geht...usw....

Jetzt dachte ich einfach es ist besser ihm ein natürliches Mittel zu geben...aber es erscheint mir schon logisch, was ihr so schreibt... :wink:

Danke, vielleicht frag ich einfach meinen Tierarzt noch mal?! Ist ja immer besser mehrere Meinungen einzuholen!
Liebe Grüße von Gino, Jason&Isa!
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Ele
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Beitrag von Ele » 18.03.2008, 11:32

Hallo,

da in meiner Truppe 3 Rentner leben und ich mich kürzlich von einer meiner Mädels trennen mußte, hier meine Erfahrungen. Ich bin ein großer Anhänger der Naturheilkunde, hatte aber eine Hündin, die litt unter Linsenluxation, da löst sich im Auge die Linse und rotiert. Folgen sind übermäßiger Augendruck, der nur mit heftigen Medikamenten dauerhaft gesenkt werden kann. Meine Hündin bekam diese Medikamente ab dem 3. Lebensjahr regelmäßig (es waren 4 verschiedene). Der Tierarzt sagte damals, der Hund hätte eine Lebenserwartung von 8 - höchstens 10 Jahren, dann würden die Nieren das nicht mehr mit machen.
Meine Hündin wurde im Dezember 14 Jahre alt, bei der Augendruckkontrolle im Januar hatte sie einen phantastischen Augendruck, aber ihr mittlerweile faustgroßer Tumor brach auf, so mußten wir mit ihr am 24.02. ihren letzten Weg gehen.
Das ist nun nicht Athrose, aber es waren sehr starke Medikamente, auf die sie angewiesen war, um ein schmerzfreies Leben zu führen. Ich habe sie regelmäßig entgiftet und auf ihre Ernährung geachtet und versucht, die "kleineren" Erkrankungen homöopathisch zu behandeln.

Der Tierarzt freute sich immer, sie zu sehen (einen Teil der Praxis haben wir immerhin mitfinanziert, sie mußte ja regelmäßig zur Augendruckkontrolle und wurde auch zigmal am Auge operiert). :lol: :grrrr:

Liebe Grüße
Ele
Man muss oft etwas Tolles unternehmen,
um nur wieder eine Zeitlang leben zu können.
(Goethe)

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Beitrag von Franziska » 20.03.2008, 20:26

Also, dass Präparat aus USA heisst Cortaflex - gibt's für Hunde und Pferde. Ich bin durch unseren Chiro darauf aufmerksam georden, der sowohl die Pferde als auch die Hunde erfolgreich behandelt.
Bei den Hunden habe ich es für John und Dux eingesetzt, wobei Dux als Magensensibelchen auf die volle Dosierung erbricht. Mit der halben Dosis klappt es prima. John mit seiner heftigen Postunfalls-OP-Arthrose hat sehr sehr gut darauf reagiert - flüssigerer Bewegungsablauf und insgesamt weniger Schmerzanzeichen. Der Rest geht gut mit einem Traumeelchen so dann und wann.
Dux war auch eindeutig flotter unterwegs.
Ca. 3 Wochen nach Absetzen bewegte es sich klar wieder in Richtung vorheriger Zustand :roll:

Cortaflex bietet dem Organismus alles an, was er für Bänder, Sehnen und Gelenke braucht in konzentrierter Form an. Was nicht gebraucht wird, findet man dann im Häufle (oder Äpfle) wieder :wink:

<abbr title="Viele Grüße">VG</abbr>
Franziska

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Beitrag von Ynys Daeargi » 20.03.2008, 21:19

Woher hat Dux denn Arthrose? :shock: Ist dem etwa auch was Unfalliges passiert? :(
Carsta

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Beitrag von Franziska » 20.03.2008, 23:28

Na, so mit 1,5 Jahren ca. hatte er eine echte Pechsträne und hat mitten im Wald entweder die einzige Glasscherbe weit und breit erwischt - und das volle Kanne - oder sich beim Stoppen / Apportieren Dreck ins Nagelbett getrieben, was auch wahnsinnig unschöne Entzündungen hervorruft. Die eine Pfote hat es leider ein paar mal bös erwischt, so dass einfach Veränderungen an den Gelenkchen entstanden sind.

LG
Franziska