Rüde oder Hündin ?

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dschidschei
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Rüde oder Hündin ?

Beitrag von dschidschei » 02.06.2014, 14:45

Hallo,

ich habe mich jetzt auf einen Züchter festgelegt.
Nur fällt mir jetzt die Wahl schwer zwischen Rüden oder Hündin.

Eigentlich war ich erst für die Hündin da meiner Meinung nach
- etwas ruhiger
- keine bzw. weniger Rangstreitigkeiten im Rudel (also mit mir/Familie)

aber dann habe ich gehört und gelesen dass
- viele diese sterilisieren lassen müssen gefolgt von Inkontinenenz, Gew. Zunahme, Fellqualität lässt nach, Knochenprobleme
- sehr zickig wenn sie heiß sind.
- und unsere beiden Nachbarrüden drehen wohl komplett durch

Aus diesem Grunde bin ich am überlegen ob ich einen Rüden nehme.

Was meint ihr, ist dieser
- verlässlicher,
- einfacher in der Haltung
- (kastriert wird er wohl irgendwann werden, 2J)
- was gibt es noch zu wissen ?

Zu meiner Person:
- verheiratet, 6 jährige Tochter
- Haus, großer Garten, Feldrand
- ich bin recht dominant aber nie aggressiv.

Ich nehme unseren Manchester-Terrier 3 Mal pro Woche mit ins Büro (wir sind 2 Pers in einem Raum), welcher ist hier besser geeignet, falls man das sagen kann.

Danke und Grüße

Joachim

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shanon
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Beitrag von shanon » 03.06.2014, 06:13

Ich bin bekennende Rüden-Besitzerin. Unser erster Rüde war ein sehr selbstbewuster dominanter Rüde. Er war ein treuer Begleiter auch sehr verschmußt aber auf der anderen Seite wachsam und teilweise schon zu wachsam. Er war auch angriffslustig und doch recht schwer zu händeln. Mit 15 1/2 Jahren mußten wir in leider gehen lassen.
Nun haben wir wieder einen Rüden. Dieser ist das ganze Gegenteil von dem ersten. Wir hatten bewußt ein Jahr verstreichen lassen bevor ein neuer Hund bei uns einzog, damit wir nicht immer Vergleiche anstellen. Aber dasbleibt dann doch nicht aus. Der neue Rüde ist eine reine Schmusekatze verträgt sich mit anderen Rüden ist sehr anhänglich und folgsam. Wobei folgsam natürlich auch ständige Übung erfordert.


<abbr title="Liebe Grüße">LG</abbr> Jutta
Viele Grüße
Rapid Runners Travis

mit Jutta und Karl

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Beitrag von Sula » 03.06.2014, 12:43

Hi, Joachim!

Ich habe zwei Hündinnen und davor auch schon eine Hündin gehabt.

An Deiner Stelle würde ich nach dem Lebensumfeld des Hundes schauen.
Sind die zwei Nachbarshunde kastriert? Wenn nicht, wird es während der Läufigkeit einer Hündin in der Nachbarschaft sehr turbulent werden - ich glaube, dann würde ich mich für einen Rüden entscheiden und schauen, dass die Hunde sich schnellstmöglich kennenlernen.
Haben Familie, Freunde und Bekannte Hunde - wenn ja, welches Geschlecht...

Also so würde ich vorgehen - und natürlich nach Deiner Vorliebe.

Zum Verhalten: Jeder Hund hat seinen ureigenen Charakter, egal ob Rüde oder Hündin.
Aber: (Wie sogar der Rütter neulich bestätigt hat -lach) Wenn Rüden sich begegnen gibt es oft mächtig Getöse und Gehabe. Begegnen sich Hündinnen, kann es passieren, dass es ums Ganze geht und dann ist der Spaß vorbei!

Meine ganz persönliche Meinung ist: Mit Rüden geht man etwas leichter durchs Leben - deshalb hab ich auch zwei Mädels :wink: - da wird es nie langweilig!

Frag doch den Züchter Deiner Wahl, vielleicht gibt es da auch noch gute Tipps für Dich.
Viele Grüße Steffi mit Rübe Ruby, Drachenkind Wanda und Sula für immer im Herzen.


Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Antoine De Saint-Exupéry

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Beitrag von dietutnix74 » 04.06.2014, 08:32

Perro ist ein Rüde, weil ich ich damals wusste, dass es für meine alte Hündin leichter ist mit einem kleinen Mann :-)

Er ist ein Proll :mrgreen: Da habe ich den Kopf voll.

Meine Hündinnen waren immer unkomplizierter, unabhängiger und robuster.

Wenn Du die Wahl hast, entscheide Dich für den Welpen, der Dir zusagt. Unabhängig vom Geschlecht.
Solange Menschen glauben, dass Tiere nichts fühlen, solange müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

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Beitrag von Sula » 04.06.2014, 14:22

dietutnix74 hat geschrieben:

Wenn Du die Wahl hast, entscheide Dich für den Welpen, der Dir zusagt. Unabhängig vom Geschlecht.
:top:

Ja, so sehe ich es letztendlich auch. Jeder Hund ist einzigartig, unabhängig vom Geschlecht. Meine zwei Damen sind so unterschiedlich, dass ich nur sagen kann: Die eine ist so, die andere so - und hätte ich Rüden, wäre es bestimmt ähnlich.

Der wesentlichste Unterschied zwischen Rüden und Hündinnen ist das Geschlecht und nicht Charakter oder Verhaltensweisen. :wink:
Viele Grüße Steffi mit Rübe Ruby, Drachenkind Wanda und Sula für immer im Herzen.


Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
Antoine De Saint-Exupéry

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Beitrag von Beate » 04.06.2014, 20:47

Völlig egal, ob Hündin oder Rüde. Wenn es nur Rüden in der Nachbarschaft leben, wäre eine Hündin eher ungünstig
Das mit dem Kennenlernen kann man probieren. Chandor spielte bis er 2 1/2 Jahre alt war mit einem Am.Staff. aus der Nachbarschaft. Ab dann konnten die Beiden sich nicht mehr sehen...Ansonsten war Chandor in jeder Lebenssituation eine coole Socke. Siegfried ist genau das Gegenteil und stürzt sich auf alles, was Beine hat egal ob zwei oder vier Beine, ist aber an der Leine sehr gut zu händeln und superbrav (inzwischen ) :wink: . Na und mein Jüngster ist Kurti und in allen Lebenssituation mindestens genauso cool wie Chandor. Supernett zu Menschen, supernett zu anderen Hunden, z.Zt. noch denn er ist ja erst 13 Monate.
Und mein Melchior ist ebenfalls ein Rüde, der eigentlich andere Hunde nicht braucht und sie auch allermeistens ignoriert.
Und wenn Euer Welpe ein Mädchen wird, wird es halt ein Mädchen :wink:
A dog is for life, not just for Christmas

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Beitrag von steffi » 13.06.2014, 22:55

Für mich persönlich kommen nur Rüden in Frage :wink: . Mit den Hündinnen komme ich nicht so gut klar. Es gibt da Verhaltensweisen, die mir gehörig auf den Keks gehen :mrgreen: . Sollte ein Rüde kastriert werden, dann gibt es ebenfalls Fellprobleme :schlaumeier: .

Persönlich wähle ich den Hund, der am positivsten auf mich reagiert, aber ohne mich ständig zu beißen oder an mir rumzuziehen, und der am schnellsten unter meiner Hand zur Ruhe kommt und bei dem ich mich gut fühle, wenn er auf meinem Schoß sitzt und der sich auch gut zu fühlen scheint.

Jeder setzt andere Schwerpunkte.

Vergiß Dein Kind nicht bei der Wahl des Hundes dabei zu haben. Kind und Hund sollten sich mögen. Es scheint mir nicht gut, einen Hund zu wählen, der zurückhaltend (Achtung! Euphemismus!) auf Dein Kind reagiert oder es ständig in die Hosenbeine beißt.

Steffi